Kurt Guss verordnet Humor für den Ernst des Lebens
Prof. Dr. mult. Kurt Guss ist Psychologielehrer aus Leidenschaft und trifft sich seit Jahren mit alten und neuen Fans in Seminaren der Landvolkshochschule Hardehausen. Er kennt aus eigener Erfahrung und aus seiner Praxis für Psychotherapie alle ...
lesenQi Gong - Selbsthilfemethoden zur Unterstützung und Erhaltung der geistigen und körperlichen Gesundheit
Stress und Daueranforderung gehört für viele Menschen zum Alltag – sowohl im Beruf als auch im Privatleben. Mit dem Ergebnis, dass oft ein Gefühl von Unzufriedenheit bleibt. Stille verliert dann schnell ihre heilsame Wirkung und kann zur ...
lesenNeues Seminar am 30./ 31.10. für Liebhaber des Gesangs
Bevor diese trübe Winterstimmung Oberhand gewinnen kann: kommen Sie nach Hardehausen und nutzen Sie die vielfältigen und heilenden Wirkungen des gemeinsamen Gesangs.
Singen macht einfach Freude und bereichert das Leben. Darüber ...
lesenTagung für Lehrer am 10./ 11. September
Immer wieder tauchen Begriffe wie "Werteverfall" und "Wertewandel" auf, wenn "die Jugend von heute" in den Blick genommen wird. Und in der Tat lassen sich veränderte Verhaltensweisen junger Menschen in unserer ...
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Das Wetter hatte wunderbar mitgespielt: Montag regnete es in Strömen – an Arbeit auf dem Feld war also nicht zu denken -, Dienstag, 27. Juli 2010, zur Kundgebung des Landvolks im Rahmen der Libori-Festwoche in Paderborn schien die Sonne. Und so strömten knapp 800 Gäste in die Maspernhalle, um dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen zuzuhören. „Liegt unser Staat auf der Intensivstation?“ So düster mochte es
Steffen Kampeter nicht mehr sehen. „Andere Länder wundern sich, wie Deutschland aus der Krise gekommen ist“, berichtete er. Er schaue wieder mit Optimismus auf die ganze Situation. Und diesen Optimismus, so seine erste Botschaft, wolle er allen weitergeben. Zweitens: Freiheit als Basis wirtschaftlichen Handelns sei unerlässlich, doch diese Freiheit – und das hat die Krise in aller Deutlichkeit gezeigt – braucht Regeln. Seine dritte Erkenntnis an die Zuhörer: Deutschland profitiere von der Europäischen Union. „Erst durch diese internationale Zusammenarbeit bleibt Deutschland national handlungsfähig“, so sein Credo. In der Krise war es notwendig, hohe Summen für die diversen Rettungsschirme in die Hand zu nehmen, doch jetzt muss gespart werden. Eine nachhaltige Finanzpolitik muss dafür sorgen, dass auch zukünftigen Generationen noch wenigstens kleine Handlungsspielräume bleiben. Eine Zahl beeindruckte: Jedes Kind kommt heute mit einem unverschuldeten Schuldenberg von 20.000 € auf die Welt. So hoch ist der momentane Schuldenstand von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialkassen. Wie dieser Berg jedoch abgetragen werden kann, verriet der Festredner nicht.
Erzbischof Hans-Josef Becker rief in seinem Grußwort zum Verzicht auf: „Weniger ist mehr.“ Die Bereitschaft zum Verzicht scheint Großteilen unserer Gesellschaft abhanden gekommen zu sein, zugleich sehe er verschiedene Beispiele, wo Menschen mit hohem Einsatz auf etwas verzichten, um etwas Wichtigeres zu erreichen. Eltern und Großeltern, die für ihre Kinder Verzicht üben, Sportler, die Entbehrungen auf sich nehmen, um Erfolg zu haben. „Wir müssen nicht perfekt sein, nicht wie Gott vollkommen sein, sondern dürfen Fehler machen.“
Den Rahmen bildeten mit der Begrüßung– seiner letzten als Rektor der Landvolkshochschule Hardehausen -
Msgr. Prof. Dr. Konrad Schmidt, der mit Freude die vielen Ehrengäste aus Politik, Kirche und Landwirtschaft willkommen hieß, und Gabriele Beckmann mit ihrem Schlusswort. Der neuen Vorsitzenden der Landfrauen im Kreis Höxter gelang es, quasi mit Volkes Stimme das Gehörte auf den Punkt zu bringen: „Nur was ich besitze, kann ich ausgeben.“ Sie habe den Eindruck, dass manche Manager in der Krise Monopoly spielten, doch es ginge um unsere Realität. Wer in hoher Position sei, brauche Wissen, aber auch Verantwortung und den Blick für das rechte Maß.
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Die Reden von
Rektor Konrad Schmidt,
Erzbischof Hans-Josef Becker und
Gabriele Beckmann können Sie mit Klick auf den Namen zum Nachlesen downloaden.
Die sehr persönlich gehaltene Predigt von Erzbischof Joseph Werth im Rahmen des Pontifikalamtes am Dienstag Vormittag können Sie
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